Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Neues Krankenhausarztregister: Politische Unkenntnis oder Wunsch nach Übernahme der Datenhoheit?

"Die Idee der Koalitionsfraktionen im Bund, den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft im Rahmen des Entlassmanagements von Patienten aus dem Krankenhaus mit dem Aufbau eines bundesweiten Verzeichnisses aller im Krankenhaus tätigen Ärztinnen und Ärzte zu beauftragen, ist befremdlich", sagte der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach heute in Frankfurt. "Eigentlich sollte die Politik darüber informiert sein, dass alle in den jeweiligen Kammerbereichen tätigen Ärzte, also auch Krankenhausärztinnen und -ärzte, bei den Landesärztekammern gemeldet sind, die ihrem Auftrag gemäß die ihnen anvertrauten Daten sorgfältig verwalten."

Pressemitteilung: Masterplan Medizinstudium 2020 – kein Mittel gegen Ärztemangel

 

Ärztekammerpräsident kritisiert ausbleibende Erhöhung der Studienplätze für Medizin und politische Pläne zur Substitution ärztlicher Leistungen

Er soll das Medizinstudium praxisnäher machen und die Allgemeinmedizin stärken: Tatsächlich klingen einige Maßnahmen des am 31. März 2017 vorgestellten Masterplans Medizinstudium 2020 vielversprechend. Und doch ist das Reformvorhaben aus Sicht des hessischen Ärztekammerpräsidenten nur teilweise geglückt: "Neben der fehlenden Finanzierung – die vollständige Umsetzung des Masterplans steht unter Haushaltsvorbehalt – ist eine gesicherte ärztliche Versorgung in Zukunft mehr als fraglich, denn der Plan sieht keine Erhöhung der Medizinstudienplätze vor", kritisiert von Knoblauch zu Hatzbach.

Presse-Einladung: Pressegespräch zu gesundheitspolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl möchten wir Sie herzlich einladen, sich gemeinsam mit Vertretern der Landesärztekammer Hessen und den Gesundheitspolitischen Sprechern der Fraktionen im Hessischen Landtag zum Thema

"Die gesundheitspolitischen Perspektiven und konkreten Vorhaben der Parteien in der nächsten Legislaturperiode"

bei einem

Pressegespräch
am 26. April 2017 von 10:00 bis 12:00
in der Bezirksärztekammer Wiesbaden
Wilhelmstraße 60, 65183 Wiesbaden

auszutauschen.

Delegiertenversammlung beschließt die Aufnahme einer Zusatz-Weiterbildung Ambulante Geriatrie

Nach kontroversen Diskussionen haben die Delegierten der Landesärztekammer beschlossen, die Zusatz-Weiterbildung "Ambulante Geriatrie" in die Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte in Hessen aufzunehmen. Ziel ist es, die geriatrische Versorgung zu verbessern.

SAVE THE DATE: Pressegespräch zu gesundheitspolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl laden wir am 26. April 2017 von 10:00 bis 12:00 Uhr zu einem Pressegespräch mit Vertretern der Landesärztekammer Hessen, den Gesundheitspolitischen Sprechern der Fraktionen im Hessischen Landtag und Journalisten ein.

33 Medizinische Fachangestellte aus Ausbildungsverhältnissen verabschiedet

Bad Nauheim In einer feierlichen Zeugnisübergabe im Akademiegebäude der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim wurden am vergangenen Mittwoch, den 15. März 2017, 33 Medizinische Fachangestellte aus dem Bereich der Bezirksärztekammer Gießen aus ihren Ausbildungsverhältnissen verabschiedet. An der Feier haben die ehemaligen Auszubildenden, deren Angehörige und Freunde, die ausbildenden Ärztinnen und Ärzte sowie Vertreter/innen der zuständigen Berufsschulen teilgenommen.

Pressemitteilung: "Herausforderungen der ambulanten Notfallversorgung gemeinsam lösen"

 

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert verbesserte Patienteninformationen über Versorgung in Notfällen

"Niedergelassene Ärzte und Klinikärzte können die Herausforderungen der ambulanten Notfallversorgung nur gemeinsam und durch sinnvolle Angebote für die Patienten lösen": Mit diesem Appell kommentiert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, die aktuelle Diskussion zur Notfallversorgung in Hessen. Dass die Notfallaufnahmen sowohl vieler Krankenhäuser als auch vieler ärztlicher Bereitschaftsdienstzentralen überlastet sind, sei bekannt. Um ärztlichen Rat zu erhalten, suchten sich Patienten in ihrem subjektiven Leidensdruck meist den kürzesten und bequemsten Weg.

Pressemitteilung: Hessische Ärztekammer wendet sich gegen Instrumentalisierung von Ärzten bei Abschiebungen

"Ärztinnen und Ärzte dürfen bei der Abschiebung von Flüchtlingen nicht von der Politik instrumentalisiert werden"; fordert Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Hintergrund ist der jüngst vorgestellte 16-Punkte-Plan der Bundesregierung zur schnelleren und konsequenteren Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern. Danach soll bei Abschiebungen auch weniger Rücksicht auf gesundheitliche Probleme der Flüchtlinge genommen werden. "Eine Verschärfung der bisherigen Situation, die nicht mit dem ärztlichen Ethos in Einklang zu bringen ist", betont von Knoblauch zu Hatzbach.

Pressemitteilung: Geringer Anstieg ärztlicher Behandlungsfehler in Hessen

 

Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen erkennt 126 Behandlungsfehler im Jahr 2016 an

"Patienten sind selbstbewusst und gut über ihre Rechte informiert", erklärt Dr.med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, den starken Anstieg von Anträgen aufgrund vermuteter Behandlungsfehler im zurückliegenden Jahr. So gingen bei der Gutachter- und Schlichtungsstelle im Jahr 2016 insgesamt 905 Anträge gegenüber 804 im Vorjahr ein. "Die hohen Antragszahlen zeigen das Vertrauen der Patienten in die Arbeit der Gutachterstelle. Doch sie lassen keinen Rückschluss auf einen Qualitätsverlust in Klinik und Praxis zu, denn die Zahl der anerkannten Behandlungsfehler ist 2016 prozentual nur geringfügig gestiegen", sagte von Knoblauch zu Hatzbach.

Hessische Ärztekammer ruft erneut zur Grippeschutzimpfung auf

 

Anstieg von Influenzafällen in Deutschland

Seit Wochen wird Frankreich von einer schweren Grippewelle überrollt, die in Krankenhäusern bereits über 50 Todesopfer gefordert hat. Auch in Deutschland ist die Grippe auf dem Vormarsch. So verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch Instituts (RKI) einen Anstieg der Grippeinfektionen in den ersten beiden Wochen des Jahres: Während für die erste Meldewoche 2017 insgesamt 2.398 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle übermittelt wurden (Stand 10.01.2017), waren es in der zweiten Meldewoche bereits 3.742 Fälle (Stand 17.01.2017). Wie hoch die tatsächliche Zahl der Infektionen ist, lässt sich allerdings nicht sagen, da nicht alle Erkrankungen gemeldet werden.