Ausbildungsberatung/QuABB

Die Landesärztekammer hat gemäß § 76 Abs. 1 Berufsbildungsgesetz die Aufgabe,

  • die Durchführung der Berufsausbildung zu überwachen
  • und sie durch Beratung der Ausbildenden und der Auszubildenden zu fördern.

Zur Erfüllung dieser Aufgaben muss die Landesärztekammer Ausbildungsberaterinnen und -berater bestellen. Das Präsidium hat beschlossen, eine Beraterin bzw. einen Berater pro Berufsschule zu bestellen, um die einzelnen Zuständigkeitsbereiche überschaubar zu halten.

Die 24 Ausbildungsberaterinnen und -berater stellen sich - soweit sie nicht an der Berufsschule beschäftigt sind - den Auszubildenden in der Berufsschule vor und bieten Ausbildenden und Auszubildenden Sprechzeiten an. Die Kontaktdaten der Ausbildungsberater/-innen können Sie den untenstehenden Links entnehmen. Außerdem erteilen auch die jeweils zuständigen Bezirksärztekammern gerne Auskunft über die Sprechzeiten.

Kontaktdaten der Ausbildungsberater/-innen für folgende Bereiche:

QuABB - Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule

Das hessische Landesprogramm QuABB hat das Ziel, Ausbildungsabbrüche bei Ausbildungsgängen im dualen System zu verhindern. QuABB hat Anfang Juni seinen 20.000sten Beratungsfall begleitet, wie involas, das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in einer Pressemitteilung verkündet hat. 

QuABB-Ausbildungsbegleiterinnen und -begleiter stehen neben den Ausbildungsberaterinnen und -beratern der Landesärztekammer Hessen 

  • Auszubildenden,
  • Ausbildenden (Ärztinnen und Ärzten),
  • Eltern und
  • Lehrkräften

beratend und unterstützend zur Seite, wenn Probleme im Betrieb/Praxis und/oder in der Berufsschule, vornehmlich bedingt durch Umstände im privaten Umfeld, die störungsfreie Durchführung der Berufsausbildung und den Ausbildungserfolg gefährden.

Sie vermitteln nicht nur Informationen, sondern helfen auch beim Lösen von Konflikten und verfügen über ein großes Netzwerk an Kontakten, z. B. zu Sozialämtern, Suchthilfestellen und Erziehungsberatung. Sollte ein Ausbildungsabbruch unvermeidbar sein, weren gemeinsam tragfähige und passende Anschlussperspektiven, gemeinsam mit der Berufsberatung der Arbeitsagenturen, erarbeitet.

Die QuABB-Ausbildungsbegleiterinnen und -begleiter bieten regelmäßig Sprechzeiten in den meisten Berufsschulen in Hessen an und sind telefonisch sowie per E-Mail zu erreichen. Einen Überblick über die Akteure in den einzelnen Regionen (mit Kontaktdaten und Sprechzeiten) bietet die QuABB-Website. Die Beratung ist kostenlos.

Auf der QuABB-Website finden Sie 

  • eine Liste von Frühwarnsignalen für einen Ausbildungsabbruch,
  • Ausbilder/-innen-Broschüren und Arbeitshilfen,
  • Checklisten und Tipps,
  • Leitfäden für Konfliktgespräche,
  • den Werkzeugkoffer Betriebliche Ausbildung.

Koordinierungsstelle:

QuABB wird von der hessenweiten Koordinierungsstelle bei involas, dem Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, kordiniert und begleitet.