Das Präventionsprojekt

Bei "Fit und gesund älter werden" handelt es sich um ein zweistufiges Projekt:

  1. Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten (Hausärzte/FA für Allgemeinmedizin) und Krankenhausärztinnen und -ärzten mit dem Ziel "Diabetesprävention" (Fragebogenaktionen, Beratung und Patiententage mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshop-Angeboten).
  2. Präventionsangebote durch Information und Beratung für Unternehmen, Verwaltungen etc.

Das Projekt startete 2012 erfolgreich in den beiden Modellregionen Offenbach und Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

2013 wurde "Fit und gesund älter werden" in Kassel und in Frankfurt am Main durchgeführt. 2014 war die LÄKH Mitveranstalterin des Mittelhessischen Diabetes- und Präventionstages in Gießen.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die Schirmherrschaft für das gesamte Projekt übernommen. Die Stadt Offenbach und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg waren Schirmherren des jeweiligen Modellprojekts. Für Frankfurt hatte Oberbürgermeister Peter Feldmann die Schirmherrschaft übernommen, für Gießen die Stadt Gießen. Patin des Projekts ist Cornelia Hanisch.

 

Fragebogenaktion in Arztpraxen und Kliniken

Viele Menschen leiden an Diabetes, ohne es zu wissen. Doch die Zahl derjenigen, die durch ihre Lebensweise ein besonderes Risiko haben, Typ-2-Diabetes zu entwickeln, ist wesentlich höher. Daher beginnt das Präventionsprojekt mit einer Fragebogenaktion zur Ermittlung des Diabetes-Risikos (FIND RISK) in den teilnehmenden Arztpraxen und Kliniken.

Die Fragebogenaktion bietet Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, Risiko-Patienten gezielt auf eine mögliche Diabetesgefährdung anzusprechen, sie zu beraten und ihnen über das "Rezept für Bewegung" zertifizierte Bewegungsangebote von Sportvereinen sowie ebenfalls zertifizierte Ernährungsberatung (DGE) zu empfehlen. Alle teilnehmenden Arztpraxen erhalten ein "Starterpaket" mit Fragebögen, Checklisten, die u.a. eine Übersicht zertifizierter Sportvereine und Ernährungsberatungsangebote, "Rezept"-Vordrucke und Informationsflyer enthalten.

Im Anschluss an die Aktion werden die Fragebögen (anonymisierte Durchschläge) zur Auswertung an die Landesärztekammer zurückgeschickt.

Ein Muster des Fragebogens können Sie hier herunterladen.

 

 

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