Kurse

Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Weiter- und Fortbildungsangebote aus dem Bereich der Qualitätssicherung.

 

Zusatz-Weiterbildung "Ärztliches Qualitätsmanagement"

Gemäß der am 01.11.2005 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer gibt es auch in Hessen eine Zusatz-Weiterbildung "Ärztliches Qualitätsmanagement" (vgl. WBO Abschnitt C - Zusatz-Weiterbildungen). Diese Bezeichnung kann von allen hessischen Ärztinnen und Ärzten erworben werden, die die erfolgreiche Teilnahme an einem von einer Landesärztekammer anerkannten 200-h-Kurs Ärztliches Qualitätsmanagement nach dem entsprechenden Curriculum der Bundesärztekammer nachweisen können.

Der Kurs "Ärztliches Qualitätsmanagement" wird alle zwei Jahre entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer an der Akademie für Ärztliche Fortbildung und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen angeboten. Er umfasst insgesamt 200 Fortbildungsstunden und erfüllt die Voraussetzungen für den Erwerb der Zusatzweiterbildung "Ärztliches Qualitätsmanagement" gem. Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Hessen. Der Kurs besteht aus Präsenzphasen und Selbststudium sowie einem Teilnehmerprojekt, das überwiegend in Eigeninitiative/Heimarbeit zu erbringen ist.

Nächste Termine:

Block I: Di., 07.11.2017 - Sa., 11.11.2017
Block IIa: Do., 01.03.2018 - Sa., 03.03.2018
Block IIb: Mi., 13.06.2018 - Sa., 16.06.2018
Block IIIa: Mi., 12.09.2018 - Sa., 15.09.2018
Block IIIb: Mi., 07.11.2018 - Sa., 10.11.2018

Weitere Informationen zu diesem Kurs auf den Internetseiten der Akademie für Ärztliche Fortbildung und Weiterbildung.

 

 

Fortbildungskurse im Bereich Hämotherapie

Nach § 15 des Transfusionsgesetzes sind Einrichtungen der Krankenversorgung, die Blutprodukte anwenden dazu verpflichtet, ein System der Qualitätssicherung für die Anwendung von Blutprodukten nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik einzurichten.
Die „Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten" konkretisieren zudem die personellen Erfordernisse im Rahmen der Qualitätssicherung.
Nach 1.6.2 der Richtlinien, muss die Leitung für jede Einrichtung einen Qualitätsbeauftragte/n Ärztin/Arzt Hämotherapie im Einvernehmen mit der Ärztekammer benennen. Nach 1.4.3 der Richtlinien ist für jede Einrichtung ein/e Transfusionsverantwortliche/r und für jede Behandlungseinheit ein/e Transfusionsbeauftragte/r zu benennen. (Ausnahmen sind unter 1.6.2.1 der Richtlinien erläutert)

Eine Übersicht über die entsprechenden Qualifikationsvoraussetzungen finden Sie hier.

Mit Klick auf die unten stehenden Links können Sie sich Informationen zu den einzelnen Kursen auf den Internetseiten der Akademie für Ärztliche Fortbildung und Weiterbildung anzeigen lassen:

 

 

Fortbildungskurse im Bereich Transplantationsmedizin

Nach der Novellierung des Transplantationsgesetzes 2012 wurden die Länder verpflichtet, nähere Regelungen bezüglich der Qualifikation der Transplantationsbeauftragten und den Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit zu treffen. Am 20. November 2013 verabschiedete Hessen die entsprechenden Änderungen im Hessischen Ausführungsgesetz des Transplantationsgesetzes (HAGTPG).

Das Erstellen von Handlungsanweisungen, Überprüfung der Pflichterfüllung des jeweiligen Entnahmekrankenhauses und das Führen orientierender Gespräche mit Angehörigen potentieller Spender sind nur ein Teil der Aufgaben, die ein/e Transplantationsbeauftragte/r zu erfüllen hat.

Nach §4 des HAGTPG muss ein/e Transplantationsbeauftragte/r das Curriculum der Bundesärztekammer absolviert haben und über eine entsprechende Facharztqualifikation verfügen.

Mit Klick auf den unten stehenden Link können Sie sich Informationen zu dem entsprechenden Kurs auf den Internetseiten der Akademie für Ärztliche Fortbildung und Weiterbildung anzeigen lassen:

 

 

Fortbildungskurse im Bereich Peer Review

Peer Reviews sind eintägige Verfahren, bei dem externe Fachkollegen (und ggf. Pflegekräfte) als „Peers" eine Station oder einen Teilbereich einer Einrichtung besuchen, um die dortige medizinische Versorgung gemeinsam mit den dort Tätigen zu begutachten. Mit den bisher üblichen Auditierungsverfahren lässt sich das Peer Review zwar vergleichen, ist aber in seiner Methodik klar davon abzugrenzen. So fußt dieses Qualitätssicherungsverfahren auf der freiwilligen Teilnahme der Beteiligten und der interdisziplinären Aufstellung der Peers. Das Verfahren verfolgt ausdrücklich das Ziel des persönlichen Erkenntnisgewinns für alle beteiligten Ärztinnen und Ärzte und relevanten Berufsgruppen. Die entscheidende Grundlage hierfür liefert der Informationsaustausch zwischen den Peers und den besuchten Kollegen, der grundsätzlich den Charakter eines kollegialen Gesprächs hat.

In Hessen existieren aktuell zwei Ausführungen des Peer-Review-Konzepts. Zum einen in der Intensivmedizin, dessen Koordination die Stabsstelle Qualitätssicherung der LÄKH übernimmt und zum anderen das Peer Review in der Chirurgie im Bereich Cholezystektomie, dessen Koordination die Geschäftsstelle Qualitätssicherung Hessen (GQH) übernimmt.

Mit einem Klick auf die folgenden Links können Sie sich bei Interesse zu den einzelnen Fortbildungsmöglichkeiten zum Peer auf den Internetseiten der Akademie für Ärztliche Fortbildung und Weiterbildung informieren: